„Wir entdeckten die Möglichkeiten von Doming-Aufklebern vor 13 Jahren"

Combiflex   |   Eindhoven, Niederlande

Die Firma Combiflex bv aus dem niederländischen Eindhoven hat sich seit 1998 auf die Herstellung von Doming-Aufklebern spezialisiert. Ende der 1990er Jahre waren diese Aufkleber mit Harzschicht in den Beneluxländern völlig unbekannt. Unter der Bezeichnung „dome labels" waren sie lediglich in anderen Ländern Europas erhältlich. Heute produziert Combiflex mehr als 100.000 Doming-Aufkleber und Embleme pro Woche.

„Im Jahre 1996 habe ich mein Unternehmen gegründet mit dem Ziel, auf dem Gebiet der Reklameproduktion eine Gesamtlösung anzubieten, bei der alles selbst gemacht wird. Zwei Jahre später begannen wir mit Doming. Diese Technik war seinerzeit in unserer Region völlig unbekannt, doch wir erkannten sofort die Vorteile und Möglichkeiten", sagt Ruud Vermeer, Gründer und Geschäftsführer von Combiflex.

Doming-Aufkleber werden angefertigt, indem eine Harzschicht auf eine Reihe von Aufklebern gesprüht wird. Sobald die Flüssigkeit unter Einfluss von UV-Licht ausgehärtet ist, sind die Aufkleber gegen Licht, Wärme, Wasser und Kratzer beständig. Damit sind sie länger haltbar als gewöhnliche Aufkleber. Außerdem sehen sie edel aus. Doming-Aufkleber sind Nischenprodukte, die jedoch in den verschiedensten Branchen zum Einsatz kommen: von der Möbel- über die Computer- bis zur Autoindustrie. Zudem werden die Aufkleber oft als Gadget verwendet, beispielsweise an Schlüsselanhängern. „Wir verwenden nur Grundstoffe, die ausführlich getestet sind, sodass die Aufkleber bei jahrelanger Nutzung im Freien nicht vergilben oder unter harten Bedingungen kaputt gehen - wie es bei der Verwendung an Autos oft der Fall ist", berichtet Ruud Vermeer.

„Wir haben Doming-Aufkleber in den Niederlanden und Belgien bekannt gemacht. Außerdem suchen wir ständig nach neuen Möglichkeiten. So haben wir eine Technik, um dem Harz Düfte hinzuzufügen. Das ist eine nette Sache für Werbegags. Zum Beispiel kann ein Kekshersteller den Geruch seiner Kekse in dem Doming-Aufkleber verarbeiten, welcher dann natürlich auch wie ein Keks aussieht. Ferner ist es möglich, Doming-Aufkleber mit einer Transferpresse direkt auf Textilien aufzubringen.

Wir haben Kunden in aller Welt, darunter Nike, große Brauereien und Autohersteller. Bestellungen rangieren von einem Stück bis zu mehr als einer Million Aufkleber. In unseren fünf Produktionsstraßen bringen wir die Harzschichten auf angelieferten Drucksachen und von uns selbst hergestellten Drucken auf", so Ruud Vermeer.

Combiflex begann 1998 mit einem Roland PC-60. Mit Hilfe dieses Druckers/Schneideplotters stellten sie 500 Doming-Aufkleber monatlich her. Vermeer: „Für die damalige Zeit war es ein großartiges Gerät. Drucken in Weiß, Gold und Silber war damals etwas Neues, aber auch sehr teuer." Momentan hat die Firma einen SP-300, einen VS-420 und einen XC-540MT von Roland DG. Damit stellen sie nicht nur Doming-Aufkleber her, sondern auch Autoaufkleber, Beschriftungen usw. „Wir entscheiden uns weiterhin für Roland, weil sie einfach die beste Qualität bieten. Die Drucke sind haarscharf, die Geräte zuverlässig und die Möglichkeiten umfassend. Wir können jetzt sowohl Fullcolour als auch Weiß und Metallic drucken. Überdies haben wir seit dem ersten Tag eine sehr erfreuliche Beziehung mit Roland. Wenn es ein Problem gibt, wird es umgehend behoben. Sie liefern einen schnellen Service, was für uns sehr wichtig ist. Unsere Maschinen laufen beinahe kontinuierlich, damit wir der Nachfrage entsprechen können. Darum müssen wir uns darauf verlassen können, dass alles optimal funktioniert", so der Geschäftsführer.

Weitere Informationen finden Sie unter www.combiflex.info und www.doming.nl.

(11-2011)