Roland DG sponsert FAB9, die 9. Internationale Fab-Lab-Konferenz

Roland DG Corporation, der weltweit führende Hersteller von Großformat-Tintenstrahldruckern und 3D-Geräten, kündigte heute an die FAB9 als ein Vision Sharing Partner „Platinum Sponsor" zu sponsern. Das einwöchige Event wird vom 21. bis 27. August 2013 in Yokohama stattfinden.

Ein Fab Lab (Fabrication Laboratory) ist ein offener Workshop, der Digital Fabrication sowie analoge Werkzeuge bietet, um „so gut wie alles" herzustellen. Das Konzept wurde zuerst von Prof. Dr. Neil Gershenfeld, dem Direktor des Zentrums für Bits und Atome (CBA) am Massachusetts Institute of Technology (MIT), vorgeschlagen. Das Fab-Lab-Konzept wurde rasch sehr beliebt, und Fab Labs breiteten sich vom Zentrum Bostons bis ins indische Hinterland, nach Südafrika und bis in den hohen Norden Norwegens aus. Gegenwärtig gibt es mehr als 200 Fab-Lab-Standorte in mehr als fünfzig Ländern.

FAB9 ist das neunte jährliche Fab-Lab-Forum, bei dem sich Fab-Lab-Manager, Kernmitglieder, FAB-Forscher, engagierte Praktiker des globalen Fab-Lab-Netzwerkes und andere treffen. Das vollgepackte Programm umfasst Diskussionen, Workshops und ein eintägiges Symposion des Global FAB LAB Network mit dem Thema „PERSONAL FABRICATION as the dawn of New Renaissance" (‚Personal Fabrication als der Beginn einer neuen Renaissance'). Gastgeber der FAB9 ist The Social Fabrication Laboratory der Keio-Universität SFC in Japan, in Zusammenarbeit mit dem CBA am MIT, Yokohama Creative Center (YCC) und dem Global Fab Lab Network (inkl. Fab Lab Japan Network). Mehr als 200 Fab-Lab-Vertreter aus aller Welt werden erwartet.

 

Roland DGs Erfahrung mit 3D-Digitalgeräten

Angetrieben von dem Wunsch, Ihre Vorstellungen in die Praxis zu umzusetzen, entwickelt Roland DG seit mehr als einem Vierteljahrhundert eigene 3D-Digitalgeräte. Dazu gehören 3D-Fräsmaschinen, 3D-Laserscanner und Graviergeräte, die auf der Haupttechnologie der gesteuerten XYZ-Achspositionen beruhen - einer Funktion, die sehr anspruchsvolle Handbewegungen ersetzt, wodurch Facharbeiter in den Genuss der Vorteile der Digitalisierung kommen. Diese 3D-Produkte zeichnen sich alle durch dieselben Merkmale aus: kompakter Umfang, einfache Bedienung und erschwingliche Anschaffungs- und Wartungskosten. Roland DG fördert das Konzept der „Desktop Fabrication" seit dem Jahre 1986, um es Nutzern zu ermöglichen, Bilder auf einfache Weise in echte Objekte zu transformieren: einfach durch Anschluss der Produkte an Computer, wozu keinerlei Fachkenntnisse des digitalen Fräsens erforderlich sind.

„Roland DG und Fab Lab sind vom selben Geist der Kunstfertigkeit durchdrungen", kommentiert Roland DGs Präsident Masahiro Tomioka. „Unser Konzept der Desktop Fabrication und Fab Labs Konzept der Personal Fabrication sind insofern identisch, als sie beide darauf abzielen, Menschen mittels digitaler Technologie Freude an kreativen Tätigkeiten zu bescheren und gleichzeitig das Potenzial der Kunstfertigkeit zu erweitern."

Seit dem Start von Fab Lab im Jahre 2002 wurden Roland DGs kleines 3D-Fräsgerät Modela MDX-20 und das Vinylschneidegerät CAMM-1 GX-24 in Fab Labs in aller Welt installiert, wo sie als empfohlene Geräte genutzt werden. Bei der FAB9 wird Roland DG einen speziellen Ausstellungsstand einrichten, an dem Besucher die handwerklichen Lösungen, einschließlich Roland-DG-Digitalgeräten, sehen können. Roland DG wird Fab-Lab-Aktivitäten weiterhin unterstützen und gleichzeitig digitale Werkzeuge entwickeln, die das Potenzial der digitalen Kunstfertigkeit noch mehr erweitern.

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Weitere Auskünfte zur FAB9 finden Sie unter: www.fab9jp.com